Wandern
Ins Königsmoor
Das Königsmoor hat seinen Namen zwischen 1820 und 1845 erhalten, als der König von Hannover das Moor an Interessenten zum Torfabbau meierrechtlich vergeben hat. Ursprünglich hieß auch dieser Teil „Ahemoor“.
Als Ausgangspunkt für diese interessante Wanderung bietet sich der Löschteich in Neuenhausen an. Wir wandern los über den Spurplattenweg Richtung Wulsbüttel, bis zur Kreuzung. Hier folgen wir dem Wegweiser links Richtung Hagen, es geht schräg rechts den Berg hinauf. Nach einem längeren Marsch übers Feld - links von uns erstreckt sich nun ein Naturschutzgebiet mit viel Heide und Gehölz, rechts im Wald können wir ein Hügelgrab finden – biegen wir die 2. Möglichkeit links ab. Nach einiger Zeit erreicht man einen Aussichtsturm, von dem aus man einen herrlichen Blick über das Königsmoor hat. Wir befinden uns nun auf dem Moorerlebnispfad der Gemeinde Hagen. Was es hier alles zu erleben gibt, das kann man auf mehreren Informationstafeln nachlesen. Wer viel Zeit mitgebracht hat, der kann hinterm Turm rechts abbiegen und dann zweimal links. Ansonsten geht es am Turm weiter geradeaus bis zur Hauptstraße in der Harmonie. Wir halten uns auf dem Fußweg links, um kurz vor der Autobahn gleich wieder links in den Aheweg abzubiegen. Diesem Weg folgen wir nun immer geradeaus; gesäumt von hohen Bäumen passieren wir rechts und links mehrere ehemalige Lehmkuhlen. Nach dem Lehmabbau sind nun Seen daraus geworden, teils schon hinter Dickicht verborgen. Hier kann man eine nette Pause machen. Schließlich kommen wir an eine T-Kreuzung, und nach einer Links-Rechts-Kombination erreichen wir wieder den Neuenhausener Löschteich. Reine Wanderzeit ca. 110 Minuten.
Kleine Düngelrunde
Moor, Geest, Wald und Heide, all das findet man in Lehnstedt, z.B. auf diesem Weg. Wir starten auf dem Heuberg an der Bohrturmstraße. Dieser folgen wir Richtung Westen, überqueren die Autobahn und sind nun schon im Moor. Links nennt es sich Kuhlmoor, rechts Peusehamm. In der Linkskurve der Betonstraße sieht man auf der Weide noch die Reste des einstigen Bohrturms, der hier gestanden und nach Öl gebohrt hat. Wir folgen der Straße ganz bis zum Ende. Wer Lust hat, der macht noch zuvor einen Abstecher zum Kuhfleth. Dafür muss man nach der 2. Linkskurve (die mit dem Jägerstuhl) nach rechts auf einen unscheinbaren Grasweg biegen.
Am Ende der Betonstraße biegen wir links ab und folgen dem Weg bis zu einer kleinen Wegkreuzung. Hier können wir eine Pause einlegen und ein Hügelgrab anschauen, es liegt links im Wald. Weiter geht es etwas trickreich, man muss nämlich über den Erdwall rechts hinüber, dann ist man auf dem nächsten Weg rechts hinein in den Wald. Dem Weg folgen wir, halten uns links und geraten auf eine befestigte Straße. Geradeaus geht es wieder über die Autobahn zum Hof Seedorf. Der liegt ganz idyllisch mitten im Düngel. Wir folgen dem Schotterweg geradeaus und kommen durch das Tor aus alten Buchen. An der nächsten Kreuzung gehen wir links bis zum Waldrand, nun sind wir in wenigen Metern schon wieder am Ausgangspunkt angekommen. Reine Wanderzeit ca. 90 Minuten.
Zu den Hünengräbern
Als Ausgangspunkt bietet sich der Brink im Dorfzentrum an, Kreuzung Lehnstedter Straße / Am Steingrab. Schon der Straßenname stimmt uns auf die bevorstehende Wanderung ein. Wenn wir nun der Straße „Am Steingrab“ folgen wissen wir nach einigen Metern auch, warum sie diesen Namen trägt: Links von uns erhebt sich mitten im Ort ein mächtiges Hünengrab oder auch Steingrab, rund 5000 Jahre alt. (Eine ausführliche Beschreibung ist im Kapitel „Hünengräber“ nachzulesen.) Weiter führt der Weg rechts ab über die Waldstraße bis in den Düngel. Bei der ersten Kreuzung im Wald gehen wir links und dann an der zweiten Kreuzung rechts. Nach etwa 200 Metern biegen wir rechts in einen Grasweg ab, den wir nach 100 Metern links ab verlassen. Dieser Weg macht gleich darauf eine Rechts- und eine Linkskurve, und dann sehen wir auch schon links das Hünengrab auftauchen. Wir biegen bei der nächsten Gabelung links ab und gehen dann den zweiten Weg wieder rechts, der uns nach einer scharfen Linkskurve auf den Hauptweg durch den Düngel führt. Wir gehen rechts, folgen dem Weg und überqueren die Autobahn. Gleich nach der Autobahn gehen wir die 2. Möglichkeit rechts, dann taucht nach 300 Metern links ein weiteres großes Steingrab auf. Anschließend biegen wir in den zweiten Weg rechts ein, gehen an der nächsten Gabelung rechts, bis der Weg an einem Querweg endet, in den wir links einbiegen. Wir laufen nun parallel zur Autobahn, rechts von uns sind auch Hügelgräber zu sehen. Nach 250 m entdecken wir auf der rechten Seite, etwas im Wald versteckt, ganz nah an der Autobahn, ein weiteres Hünengrab. Dieses Grab war beim Bau der Autobahn im Weg und wurde hierher versetzt. Nun geht es den Weg wieder zurück immer geradeaus bis zur Autobahnbrücke. Wir gehen wieder links, vorbei am Forsthaus, und folgen dem Hauptweg bis zum Waldrand. Hier gehen wir rechts. Hinter der Sandkuhle biegen wir links ab und dann immer geradeaus. Nun taucht mitten auf dem Feld links ein sehr schönes Hünengrab auf. Zum Schluss folgen wir der Straße weiter nach Lehnstedt und gelangen direkt zum Ausgangspunkt. Reine Wanderzeit ca. 3 Stunden.
Der alte Kirchpad
Wählt man diesen Wanderweg, so befindet man sich streckenweise sowohl auf dem alten Neuenhausener Kirchpad, als auch auf dem alten Lehnstedter Kirchpad. Klingt seltsam, aber die Neuenhausener gingen damals nach Wulsbüttel zur Kirche, die Lehnstedter nach Bramstedt! Wir starten an der ehemaligen Gaststätte „Zur Eiche“ Kreuzung Schulstraße / Am Steingrab und folgen zunächst dem Plattenweg „Am Dahl“. Nach einer Rechtskurve führt uns dieser Weg aufs Feld. Wir gehen immer geradeaus weiter, queren mehrere Feldwege und auch den Hagener Weg, und kommen schließlich in einen Wald. Hier halten wir uns rechts und suchen uns unseren Weg durch die Buchen mithilfe der roten Markierungspunkte an den Baumstämmen. Auf diese Weise gelangen wir zur Wassermühle am Hof Heesen. Hier ist es sehr idyllisch, man kann dem rauschenden Wasser lauschen, die Fischtreppe sehen und am Wochenende im Café einkehren. Weiter geht es auf einem Fußweg neben der Hauptstraße ins Dorf Wulsbüttel. Wir gehen allerdings nicht bis zur Kirche wie unsere Vorfahren, sondern biegen an der ersten Kreuzung links ab in die Parkstraße. Dann die nächste Möglichkeit wieder links in den Paschberg, und nun immer geradeaus, ein sehr langes Stück. Schließlich biegen wir links ab und kommen an die Drepte. Ein sehr malerisches Fleckchen Erde, Bänke laden zum Verweilen ein, es plätschert, die Drepte schlängelt sich durch die Landschaft. Wir gehen über die Dreptebrücke, dann rechts ab ein kurzes Stück über die Weide, schließlich schlängelt sich ein Weg links über viele Baumwurzeln. Hat man diesen Weg hinter sich, geht es rechts rum und immer dem Weg folgend bis zur asphaltierten Straße. Wir biegen rechts ab und dann gleich wieder links in den Sandweg, der „über die Heide“ zurück Richtung Lehnstedt führt. Am Wegekreuz gehen wir geradeaus bis ins Dorf, dann rechts ab zurück zum Ausgangspunkt. Reine Wanderzeit ca. 2 Stunden.